Dias aus Digitalbildern erstellen lassen

Beim Scannen wandelt man ein analoges Dia in eine digitale Bilddatei um, aber es geht natürlich auch anders herum. Das nennt man dann Ausbelichtung auf Diafilm. Es gibt im wesentlichen zwei Gründe warum, man diesen Schritt - der nur auf den ersten Blick ein Rückschritt ist - wieder geht.

1. Archivierung

Die Langzeitarchivierung digitaler Bilddateien ist ein derzeit noch nicht sonderlich zufriedenstellend gelöstes Problem. Die Speichermedien und Datenformate ändern sich alle Naselang, somit muss der Archivar regelmäßig die Bilddaten umspeichern, was aufwendig und fehlerträchtig ist. Ob ein heute brandaktuelles RAW-Format in 50 Jahren überhaupt noch von irgendwem gelesen weden kann weiss niemand. Wer aber heute eine Diakassette unter halbwegs brauchbaren klimatischen Bedingungen einmottet, kann ziemlich sicher sein, dass die Dias in 50 Jahren immer noch eine brauchbare Bildqualität aufweisen werden.

2. Projektion

Allen Fortschritten der Beamertechnologie zum Trotz, ist und bleibt der analoge Diaprojektor wohl in punkto Bildqualität noch ein paar Jährchen führend. Wer seine Digitalaufnahmen also leinwandfüllend in optimaler Qualität präsentieren möchte, sollte sie wieder auf Diafilm ausbelichten lassen.

Dienstleister für die Ausbelichtung

Hier eine Übersicht über Firmen, die einen entsprechenden Service zu überschaubaren Kosten anbieten:

Wer das in echter Profiqualität - zu entsprechenden Profipreisen - durchführen lassen möchte, kann einmal bei www.reger.de in München nachfragen. Bei www.lasergraphics.de kann man einen entsprechenden Diabelichter auch gleich selbst kaufen.

 
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